„Wer suchet, der findet“ Die erfolgreiche Suche im Partnerschulnetz des Hubertus-Schwartz-Berufskollegs Soest und des Lyzeums für Management Lviv / Ukraine
Nachdem das Hubertus-Schwartz-Berufskolleg Soest in der virtuellen Partnerbörse des PAD, www.partnerschulnetz.de, zwei mögliche Partnerschulen in Slowenien und in Tschechien kontaktiert und längere Zeit auf Antwort gewartet hatte, meldete sich eine Schule aus der Ukraine bei der deutschen Schule. „Ähnlich unserer Schule ist das Lemberger Lyzeum für Management ein Institut mit wirtschaftlichem Schwerpunkt, das Interesse an Projekten aus dem gesellschaftlichen und politisch-historischen Bereich hat“, so Ulrich Nettelhoff, einer der Koordinatoren des Hubertus-Schwartz-Berufskollegs Soest.
Für den September ist nun ein mehrtätiges Projekt in Soest geplant. Unter dem Titel "Angstmacher Globalisierung? - Globalisierung verantwortungsvoll gestalten" soll eine Woche lang in gemischtnationalen Gruppen vor allem handlungsorientiert gearbeitet werden. Bislang findet ein wöchentlicher Austausch über den Planungsfortschritt via E-Mail statt und auch die Schülerinnen und Schüler stehen bereits über Email oder über das Instant-Messaging-Programm ICQ in Kontakt. Grundlagen für diese intensive Vorbereitung wurden während eines vorbereitenden Besuchs in Lemberg gelegt, als Vertreter und Vertreterinnen des deutschen Berufskollegs im Frühjahr 2010 die zukünftige Partnerschule in der Ukraine besuchten.
PAD-Seminar "Projekte in Schulpartnerschaften" 3. bis 5. Mai 2010 in Bonn
Warum sind Projekte so wichtig, um gemeinsames Lernen und gemeinsame Erfahrungen in Schulpartnerschaften zu ermöglichen? Dieser Frage wurde in einem Seminar nachgegangen, zu dem der Pädagogische Austauschdienst vom 3. bis 5. Mai 2010 nach Bonn eingeladen hat. Teilgenommen haben Lehrerinnen und Lehrer aus Schulen, deren Schulpartnerschaft in einem der folgenden Programme gefördert wird: German-American Partnership Program (GAPP), Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH), Schulpartnerschaften mit Mittelost, Südosteuropa und den Baltischen Staaten sowie Israel. Das Seminar richtete sich an Schulen, die bereits Projekterfahrungen haben und an solche, die für die Zukunft ein Projekt im Rahmen von Schulpartnerschaften durchführen wollen.
Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie auf der
Homepage des PAD.
Information zur finanziellen Förderung von Schulpartnerschaften
Der PAD unterstützt aus Mitteln des Auswärtigen Amtes die Zusammenarbeit deutscher Schulen mit Schulen weltweit. Die Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" setzt bei der Förderung dieser Schulpartnerschaften folgende Schwerpunkte:
- Asien: China, Indien
- Zentralasien: Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Mongolei
- Kaukasus: Armenien, Aserbaidschan, Georgien
- Osteuropa: Ukraine, Belarus, Moldau
- Südosteuropa: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Kroatien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro, Serbien, Türkei
- Palästinensische Gebiete
Für den Austausch mit Staaten außerhalb der benannten Schwerpunktregionen können ebenfalls Zuschüsse beantragt werden, über die im Einzelfall entschieden wird.
Mehr Information
Antragsformulare und Merkblätter für schulische Austauschbegegnungen im Kalenderjahr 2010 stehen - vorbehaltlich der Entscheidung über den Bundeshaushalt 2010 - ab sofort auf der Website des PAD zur Verfügung.
Anträge auf Fahrtkostenzuschüsse für die Schülergruppen und deren Begleitlehrkräfte sowie auf Zuschüsse zu Kosten in unmittelbarem Zusammenhang mit einem gemeinsam durchgeführten Projekt müssen bis zum 15.2.2010 beim Pädagogischen Austauschdienst eingereicht werden.
Anträge auf Fahrtkostenzuschüsse für vorbereitende Besuche im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft (PASCH) können, vorbehaltlich vorhandener Haushaltsmittel, bis zum 31.10.2010 gestellt werden.








